Mein Praktikum: Spaß haben und etwas lernen - für die Kinder als auch für mich

-- English below --


Hey, ich bin Laura aus Deutschland und mache bei Asociacion CREAR ein 3-monatiges Praktikum. In diesem Block möchte ich Dir von meinen Eindrücken der ersten paar Wochen bei CREAR berichten.


Nach einer Woche Aufenthalt in Costa Rica erreichte ich Samara, den Ort an dem CREAR seinen Sitz hat und ein Nachmittagsprogramm für die lokalen Kinder Samaras und El Torito anbietet. Als ich Samara erreichte und ein paar Tage dort verbrachte wusste ich sofort - das ist der perfekte Ort für ein Auslandspraktikum: Sonnenschein, Strand, Palmen ohne Ende, Livemusik, farbenfroh bemalte Hauswände und eine Menge freundlicher Menschen auf der Straße.


Bei meinem ersten Praktikumstag wurde ich freundlich von Lucas empfangen. Durch Lucas habe ich übrigens auch meine 4 Minten Fußweg vom Strand entfernte Wohnung gefunden. Am Nachmittag traf ich dann auch schon zum ersten Mal die Kinder. Ich war etwas aufgeregt, doch als ich den Kindern begegnete wusste ich, dass es kein Grund zur Sorge gibt. Sie sind super süß und haben mir den Einstieg sehr einfach gemacht. Ich wurde recht schnell als Teil der Gruppe angesehen, wurde gefragt, ob ich mit ihnen spielen kann und auch mit meinen Spanischkenntnissen, mit welchen kein flüssiges Gespräch möglich ist, gehen die Kinder sehr geduldig und verständnisvoll um. Als mir nach ein paar Tagen ein Bild gemalt wurde, ging mir regelrecht das Herz auf.


Insgesamt kann man die Aktivitäten meines Praktikums in fünf Bereiche unterteilen: Aktivitäten und Materialien für den Unterricht vorbereiten, Büroarbeit, sonstige aktuelle Aktivitäten wie z.B. das Gestalten von Geschenktüten, das Assistieren beim Englischunterricht und das Assistieren beim Kunstunterricht, wozu auch meist eine spielerische Einführung gehört. Ersteres ist vormittags ab 11 Uhr, letzteres (also der Teil ab wann die Kinder anwesend sind) von 14 bis 16 Uhr.


Ein wichtiger Teil CREARs ist das Kennenlernen verschiedener Kulturen. Das derzeitige Kunstprojekt ist daher eine kulturelle Maskenarbeit. Wir sind gedanklich in viele Länder gereist und haben über kulturtypische Dinge gesprochen. Die Masken wurden zunächst aus Papier beklebten Luftballons gebastelt. Diese Masken bemalen die Kinder mit etwas Charakteristischen einer Kultur ihrer Wahl. Ich war und bin fasziniert von der Kreativität vieler Kinder:




Beim Englischunterricht lernen die Kinder die Vokabeln von Tieren, Farben, Wochentagen, Kleidung usw. Die Aktivitäten sind sehr spielerisch gestaltet. Es gibt keine Bewertung und insgesamt keinen Leistungsdruck. Folgendes Spiel macht den Kindern besonders Spaß: Tiernamen sind überall im Raum versteckt. Die dazugehörigen Bilder sind an einer Stelle gesammelt. Die Kinder suchen die versteckten Wörter und müssen sie anschließend den Bildern zuordnen.

Ich habe wirklich das Gefühl, dass die Kinder sehr gerne kommen und viel Spaß haben. Ihnen wird Raum gegeben, Kinder zu sein, zu Spielen und gleichzeitig lernen sie noch etwas und ihr Horizont wird erweitert. CREAR bietet eine sehr gute Ergänzung zur Schule, welche die Kinder nur drei Stunden täglich besuchen.


Allgemein erfahre ich als Praktikantin sehr viel Wertschätzung, von den Lehrerinnen als auch von den restlichen Mitarbeitern wie der Leiterin Andrea und Lucas. Es wird sich auf Augenhöhe begegnet und dadurch ist eine lockere Atmosphäre.

Ich freue mich auf die weiteren Wochen mit CREAR und bin sehr froh hier gelandet zu sein



...


Having fun and learning alongside the little ones: My internship


Hey, I'm Laura from Germany and I'm doing a 3-month internship at Asociacion CREAR. In this blog I would like to tell you about my impressions of the first few weeks at CREAR


After a week in Costa Rica, I reached Samara, the place where CREAR is based and offers an afternoon program for the local children of Samara and El Torito. When I reached Samara and spent a few days there, I knew immediately - this is the perfect place for an internship abroad: sunshine, beach, endless palm trees, live music, colorfully painted houses and a lot of friendly people on the street.


On my first day of internship, I was welcomed by Lucas. By the way, through Lucas I was able to find my apartment which is just a 4 minute walk from the beach. In the afternoon I met the children for the first time. I was a bit nervous at first, but when I met the children, I knew there was no need to worry. They are super cute and made it very easy for me to get started. I was quickly considered part of the group and was asked if I could play with them. Also, the children are very patient and understanding with my basic Spanish ability, we still find ways to communicate. When a student painted a picture for me after just a few days in class my heart was filled with joy.


Overall, the activities of my internship can be divided into five areas: preparing activities and materials for teaching, office work, other current activities such as designing gift bags, assisting with English lessons and assisting with art lessons, which usually includes a playful introduction. The former is in the morning from 11 am, the latter (so the part from when the children are present) from 2 pm to 4 pm. When preparing activities, sometimes there are precise instructions, but sometimes your creativity is also required and you can contribute your own ideas.


An important part of CREAR is getting to know different cultures. Currently the students are working to create a mask from one of the cultures we learned about during the year. We travelled mentally to many countries and talked about culturally typical things. The masks were first made from paper-covered balloons. The children paint these masks with something characteristic of a culture of their choice. I was and am fascinated by the creativity of many children:


In English lessons, the children learn the vocabulary of animals, colors, days of the week, clothes, etc. The activities are very playful. The following game is particularly fun for the children: animal names are hidden all over the room. The corresponding pictures are collected in one place. The children search for the hidden words and then have to assign them to the pictures.


I really feel that the kids love to come and have a lot of fun. CREAR gives them space to be children, to play and at the same time they learn something, and their horizons are broadened.

In general, I receive a lot of appreciation as an intern, from the teachers as well as from the rest of the staff such as the director Andrea and Lucas. We meet at eye level and so it is a relaxing work atmosphere. I am looking forward to the next weeks with CREAR and I am very happy to be here.


FEATURED POSTS
RECENT POSTS
ARCHIVE